Buchgeplapper

Eine Runde Gelassenheit für alle, bitte!

Vor einigen Wochen wollte ich genau diesen Post schon einmal schreiben, hab es dann aber aus verschiedenen Gründen doch gelassen. Heute morgen dann kam wieder das starke Bedürfnis, ihn nun doch zu schreiben. Und für diesen Post bediene ich mich auch klarer Worte, die einfach auch mal gesagt werden müssen. Denn manchmal würde ich mir wünschen, dass jeder ein kleines bisschen mehr Gelassenheit an den Tag legen würde.

Immer wieder ein neuer Kampf bei Twitter und Facebook

Die Buchblogger-Community kann vieles! Gemeinsam können wir die Begeisterung fürs Lesen immer auf einem hohen Level halten. Wir haben es auch schon geschafft, ein Buch total zu hypen und das meist aus gutem Grund. Doch eine Sache scheinen wir besser zu können als alles andere: wir sind Weltmeister im Meckern und Schimpfen. Und am meisten meckern wir „über die eigenen Leute“.

Da beschwert sich der eine Buchblogger darüber, dass andere Buchblogger sich einfach dagegen verwehren, Bücher von Selfpublishern zu lesen. Die anderen finden es dagegen eher fragwürdig, wieviele Rezensionsexemplare von „Anfängern“ angegriffen werden. Die nächsten fühlen sich bereits dadurch gestört, dass bei Twitter Fragen gestellt werden, die man wohl auch selbst ganz leicht mit Google hätte sich beantworten können. Dann kommen die Vierten und lassen sich darüber aus, wie man nur bestimmte Bücher „verherrlichen“ kann, während die anderen dann natürlich zurück schimpfen, dass sie ja wohl lesen dürfen was sie wollen. Dann gibt es die Gruppe Blogger, die darauf pochen, dass Buchblogs professioneller auftreten sollten, ein Media Kit brauchen und aus ihrer „Komfortzone“ rauskommen sollten. Sie können rosarote Blogs mit herabfallenden Glitzer und ähnlichem nicht ernst nehmen. Die Hobby-Blogger fühlen sich dadurch aber wieder angegriffen…

Ein Thema reiht sich an das nächste

Die Liste ließe sich nun beliebig lange weiterführen, denn es gibt kaum ein Thema in der Buchbloggerwelt, über die sich nicht trefflich streiten ließe. Und wenn man mal genauer drüber nachdenkt, dann ist das nun auch nicht weiter verwunderlich. Auch wenn einem immer wieder verkauft werden soll, dass sämtliche Buchblogger doch eine eingeschworene Gemeinschaft darstellt, ist dem eben nicht so. Denn (und jetzt festhalten, denn jetzt kommt ganz großes Tennis): Buchblogger sind Menschen! Und Menschen sind eben unterschiedlich. Und wie es in der echten Welt eben auch ist, so muss man nicht alles genauso sehen wie das Blogger XY tut.

Wenn ich in einen Raum komme, in dem sich zehn Menschen aufhalten, dann ist da meistens nicht einer dabei, der in jedem erdenklichen Punkt die gleiche Meinung vertritt wie ich das tue. Und im echten Leben scheint das auch jeder zu respektieren. Nur im Internet fühlt sich jeder durch eine abweichende Meinung oder Ansicht sofort und gleich gestört.

Diskutieren lässt sich über jeden Punkt

Wenn jemand für sich beschließt, kein Fleisch mehr zu essen, dann lässt man ihn meist in Ruhe. Warum hackt man denn dann auf einem Leser herum, der keinen Bücher mehr von Selfpublishern lesen möchte? Und warum muss sich derjenige überhaupt rechtfertigen? Warum muss denn die ganze Bloggergruppe entweder pro oder contra Monetarisierung sein? Wer sagt denn, dass hier jeder die gleiche Meinung haben muss.

Warum also hacken die Blogger ständig aufeinander rum? Denn tatsächlich ist dem nicht so, dass wir uns alle gegenseitig total toll finden müssen. Nur weil jemand Buchblogger ist, heißt das noch lange nicht, dass ich ihn nicht trotzdem scheiße finden kann. Und so geht es jedem!! Nur im Internet, ohne Augenkontakt und direktes Gegenübertreten, meinen irgendwie total viele, dass ihre Meinung die einzig richtige ist und dass sie das dann auch gerne mit Worten untermauern können, die sie nicht verwenden würden, wenn der Andere einem Gesicht zu Gesicht gegenüber stehen würde. Und zack…. haben wir die nächste Diskussion, die wieder tagelang jeden sozialen Kanal überschwemmt.

Uns würde alle ein bisschen mehr Gelassenheit gut tun

Daher bin ich der Meinung, dass jeder mal eine Portion Gelassenheit sich abholen sollte. Man muss sich nicht über alles aufregen, was nicht der eigenen Ansicht und Anschauung entspricht. Lasst doch andere Menschen anders sein! Und wenn Kritik oder Meinungen geäußert werden sollen, dann doch bitte in angemessenem Tonfall. Denn andere als arrogant, ungebildet, engstirnig, doof oder sonst wie zu bezeichnen, führt weder dazu den eigenen Standpunkt zu untermauern noch dazu, dass das Gegenüber vielleicht über den eigenen Standpunkt nochmals nachzudenken.

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34 Kommentare

  • Antworten Buchbahnhof 22. Oktober 2017 at 10:46

    Guten Morgen, liebe Nelly,
    ein schöner Beitrag!

    Ich glaube, dass ich das mit der Gelassenheit ganz gut hinbekomme. Was andere angeht, war schon lange mein Motto: jeder führt seinen Blog so wie er will und liest das, was er will. Da habe ich mich eigentlich nie groß über etwas aufgeregt (hier und da vielleicht mal ein Ausrutscher, wie du sagst, sind wie ja alle Menschen).

    Worüber ich mich relativ stark aufgeregt habe ist, wenn andere Blogger mir oder anderen vorschreiben wollen, was wir lesen sollen, worüber wir bloggen „dürfen“. Inzwischen nehme ich das auch gelassener. Ich war kurz davor, einen Beitrag dazu zu verfassen, warum mein Blog auch weiterhin unpolitisch bleibt, weil ich mich angegriffen fühlte bzw. das Gefühl hatte, mich rechtfertigen zu müssen, warum ich keine Stellung zu den Vorkommnissen auf der FBM nehme. Eine Nacht drüber geschlafen und schon war es mir nicht mehr so wichtig. Ich muss mich für nichts rechtfertigen, was ich auf meinem Blog tue oder unterlasse.

    Ich finde, dass du mit deinem Beitrag genau ins Schwarze triffst. Es sind aber auch immer dieselben, die meinen stänkern zu müssen (wie der Beitrag zum Thema SPler lesen oder nicht). Was geht es den Blogger an, ob andere Blogger Spler lesen oder nicht? Nichts… aber, lass ihn seine Meinung vertreten (obwohl ich den Beitrag schon nicht mehr als Meinng vertreten, sondern als leicht bösartig empfand, denke aber, dass es am effektivsten ist, ihm einfach keine Aufmerksamkeit zu schenken). Ich bin inzwischen der Meinung, dass man bei vielen Beiträgen und Stellunghamen mit einfach ignorieren am Weitestens kommt und das auch am Besten für die eigenen Nerven ist.

    Hab ein schönes Wochenende mit ganz viel Gelassenheit 🙂
    LG
    Yvonne

    • Antworten Nelly 30. Oktober 2017 at 3:15

      Hey Yvonne! Du sprichst da einen guten Punkt an. Selbst wenn man sich vornimmt, soetwas keine Beachtung zu schenken, so ist man eben nicht perfekt und manchmal platzt einem auch die Hutschnur (wie mir wohl an dem Tag, als ich diesen Beitrag geschrieben habe).
      Ich glaube, dass die Leute im Internet mit Belehrungen einfach immer sehr schnell bei der Hand sind. Warum muss denn die eigene Meinung immer die richtige sein? Ich kann es echt nicht verstehen….
      Alles Liebe, Nelly

  • Antworten Imandra 22. Oktober 2017 at 11:09

    Gelassenheit ist allgemein ein wichtiges Thema. Nicht nur in der Bloggerwelt. Insgesamt wünsche ich mir mehr Gelassenheit, auf den Straßen, auf der Arbeit und den Mut, den anderen einfach so sein zu lassen wie er ist. Es hat nun einmal nicht jeder dieselbe Weltsicht und weiß sich gleich gut in der Welt oder im Internet zurecht zu finden. Ein schöner Post von dir Nelly!
    Liebe Grüße,
    Imandra

    • Antworten Nelly 30. Oktober 2017 at 14:35

      Vielen Dank für Dein Lob, liebe Imandra!
      Ich kann Dir nur Recht geben. Auch außerhalb der Bloggerwelt würde manchen ein bisschen mehr Gelassenheit ganz gut tun. Innerhalb der WWW habe ich nur immer das Gefühl, als würden sich da die Leute mehr trauen und auch mal mehr meckern als sie das vielleicht im echten Leben tun würden. Das finde ich einfach schade..

  • Antworten Moyas Buchgewimmel 22. Oktober 2017 at 11:32

    Hallo Nelly,

    als jemand die die Gelassenheit gepachtet hat kann ich voll und ganz zustimmen. Ich schalte selbst total gerne auf Durchzug, wenn wieder irgendwo eine Diskussion hochkocht, weil sich die Aufregung meist nicht lohnt. Wahrscheinlich ist es auch einfach Teil unserer Zeit, dass wir die kleinen Streitereien anderer durch Twitter & Co. mitbekommen. Vor den Social Medias haben sich 2-3 Leute in die Wolle bekommen, sich 2 Wochen lang mit dem Hintern nicht mehr angeguckt und dann war das Thema vom Tisch. Heute wird alles zigfach geteilt, 20 Unbeteiligte schalten sich ein und ehe man sich versieht geht eine Welle durch „die Community“ und jeder zankt sich mit jedem.

    Deswegen bin ich mir unsicher ob ich Teil der Community bin. Ich klinke mich bei solchen Sachen aus und merke, dass ich denke „die“ und „ich“. Als Buchbloggerin bin ich vermutlich automatisch Teil der Buchblogger-Community, aber ich fühle mich nicht zugehörig, weil ich meistens mehr beobachte und mein eigenes Ding durchziehe, statt mich in irgendwelche Konflikte einzumischen die für mich keinen Sinn ergeben.

    Natürlich gibt es andere Blogger denen ich regelmäßig folge und die ich schätze. Und es gibt andere, mit denen bin ich auch schon mal angeeckt. Das gehört einfach dazu, wenn man mit vielen Menschen kommuniziert. Ich versuche nur kein Fass aufzumachen und ignoriere es, wenn mal etwas nicht reibungslos läuft. Da gibt es doch wirklich bessere Möglichkeiten seine Zeit zu verwenden als zu versuchen, sich gegenseitig von der eigenen Meinung zu überzeugen. Vor allem wenn es einfach keine wichtigen Themen sind und persönliche Entscheidungen betreffen. Leben und leben lassen!

    In diesem Sinne: gelassene Grüße,
    Sam

    • Antworten Nelly 1. November 2017 at 14:35

      Hallo Sam!
      Vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich finde ihn super!
      Ich versuche auch, immer die Ohren einfach zu zumachen, wenn wieder eine neue Diskussion aufbrennt. Aber ich muss ehrlich zugeben, dass mir das nicht immer gelingt. Manchmal kann ich meine Meinung einfach nicht für mich behalten. Aber ich glaube, manchmal ist das einfach nur menschlich.
      Allerdings bin ich ganz bei Dir, wenn Du sagst, Du fühlst Dich zur Community nicht so ganz zugehörig. So richtig dazu gehören nur die „ganz Großen“.
      Aber ich muss auch ehrlich sagen: mich nervt es so sehr, dass es nach außen immer so den Eindruck machen soll, als wären alle Buchblogger eine große virtuelle Familie. Es sind Menschen und man mag eben einfach nicht jeden. Das ist doch ganz normal. Deshalb muss man doch, wie Du sagst, nicht wegen allem ein Fass aufmachen.

      Alles Liebe, Nelly

  • Antworten Nicci Trallafitti 22. Oktober 2017 at 13:18

    Toller Beitrag, danke dafür!
    Ich kann dieses ewige Meckern über alles und jeden nicht ertragen. Manche Dinge gehören angesprochen, ja. Man kann auch gerne diskutieren. Aber es gibt Dinge, die sind halt wie sie sind. Standpunkte, Ansichten, etc. Was soll man da sinnlos diskutieren?
    Einfach leben und leben lassen, lesen und lesen lassen, schreiben und schreiben lassen.
    Wenn ich jemanden oder seinen Blog doof finde meide ich ihn halt. Mir steht ja frei was ich lese und was nicht. Ebenso bezüglich Büchern. Wenn man Badboys nervig und Geschichten ohne fragwürdige Moraldarstellungen kacke findet dann liest man sie halt nicht.
    Manchmal glaube ich, dass manche Menschen nicht klar kommen würden sie nicht ständig meckern. Eigentlich traurig.

    Liebe Grüße,
    Nicci

    • Antworten Nelly 1. November 2017 at 23:20

      Hey Nicci!
      Vielen Dank für Deinen Kommentar.
      An sich habe ich nichts gegen das Diskutieren. Dass jeder seine ganz ureigene Meinung hat ist etwas ganz natürliches. Aber was mich stört ist diese Geeifer, wonach jeder dem anderen diese Meinung unbedingt aufdrücken will. Nur die eigene Meinung scheint die einzig Richtige zu sein… Woher kommt das nur? Warum sollen denn alle die gleiche Meinung vertreten, wie langweilig wäre das denn? Ich kann da Deine Worte nur aufgreifen: das ist echt traurig….

  • Antworten Elli 22. Oktober 2017 at 13:58

    Liebe Nelly,
    Amen! Wir alle kennen diese elendig langen Diskussionen über jedes Thema. Das ist ja bis zu einem gewissen Punkt auch okay, aber irgendwann muss man die Leute halt auch einfach in Ruhe lassen und dann ist gut. Mir gehen diese „Phasen“ in der Buchbloggerwelt auch richtig auf die Nerven. Meine Reaktion: Seine eigene Meinung dazu bilden, Twitter & Co. für ein paar Tage in Ruhe lassen und danach wieder einsteigen.
    Danke für diesen wunderbar ehrlichen Beitrag!
    Hab einen schönen Sonntag,
    Elli

    • Antworten Nelly 2. November 2017 at 2:28

      Vielen Dank für Dein großes Lob liebe Elli!
      Ich hab grundsätzlich ja nichts gegen das Diskutieren, aber anderen seine Meinung aufdrücken wollen ist halt eine ganz andere Schublade. Sowas muss nun echt nicht sein, aber leider geht es zwischenzeitlich ja immer in die Richtung. Aber da kann man dann wirklich einfach Twitter und co. meiden. Sehr schade…

      Alles Liebe, Nelly

  • Antworten Bücherheike 22. Oktober 2017 at 22:40

    Ware Worte. Bin noch nicht lange als Blogger unterwegs. Aber dieses Gemecker scheint immer mal intervallmäßig hervorzubrechen. Warum? Ich verstehe es nicht.

    • Antworten Nelly 2. November 2017 at 16:30

      Ich kann Dir Deine Frage leider auch nicht beantworten. Ich hab keine Ahnung, warum im Internet jeder meint, dass seine Meinung die einzig richtige ist. Schade ist das auf jeden Fall…

  • Antworten Lovin Books 23. Oktober 2017 at 7:53

    Amen. Genau das denke ich mir auch jeden Tag, wenn ich solche Diskussionen lese. Ich scrollen dann meist weiter und lass die Leute reden.

    Toll geschrieben liebe Nelly ❤️

    Liebste Grüße
    Sonja

    • Antworten Nelly 2. November 2017 at 22:00

      Danke liebe Sonja für Deinen lieben Kommenar, der freut mich wirklich sehr.
      Bei den meisten Diskussionen scrolle ich auch einfach weiter, aber manchmal geht es halt gerade gegen ganz frische Blogger und da hab ich dann irgendwie auch so nen kleinen Beschützerinstinkt, da ich noch weiß, wie es war als ich angefangen habe. Sowas muss echt nicht sein. Ansonsten soll halt jeder machen wie er mag

      Alles Liebe, Nelly

  • Antworten Miss Paperback 23. Oktober 2017 at 16:31

    Hallo liebe Nelly 🙂
    Danke für deinen tollen Beitrag! Ich kann das ständige Gemecker übereinander auch nicht mehr ertragen. Wenn alle sich etwas zurücknehmen würden und einfach mal nichts schreiben oder nett antworten würden, gäbe es das Problem nicht. Aber wie sich manche in deinen genannten Punkten verhalten ist meiner Meinung nach ziemlich traurig. Jeder sollte das Lesen können und wollen, was er möchte. Genauso wie jeder seinen Blog führen sollte wie er das möchte. Ich persönlich strebe immer nach Professionalität, aber das ist eben eine Eigenschaft von mir, die sich in meinem Blog widerspiegelt. Aber das heißt ja nicht das alle Hobbyblogger das auch tun müssen. Jeder kann machen was er will und jeder hat seine eigenen Ziele mit den Dingen, die er tut. Ob das jetzt ein Blogger ist oder ein Angestellter in einer Firma.
    Wie Nicci so schön kommentiert hat: Leben und leben lassen 🙂

    Liebste Grüße Jessie

    • Antworten Nelly 3. November 2017 at 1:30

      Hey liebe Jessie!
      Ich kann Dir nur in allen Punkten Recht geben.
      Keine Ahnung, seit wann eigentlich alle den gleichen Standpunkt vertreten sollen. Gerade was die Professionalisierung angeht, da scheiden sich die Geister ja.
      Ich sehe mich da selbst irgendwie zwischen den beiden Fronten. Ich treibe eine komplette Professionalisierung gar nicht voran, aber ein bisschen mit SEO und dem Thema Media Kit und Analytics tue ich mich auch. Allerdings schau ich mir meine Zahlen auch mal eine Woche nicht an…. Da muss einfach jeder seinen eigenen Weg gehen und den sollte man aber auch akzeptieren…
      Leben und Leben lassen ist da wirklich zutreffend.

      Alles Liebe, Nelly

  • Antworten Ela 23. Oktober 2017 at 19:13

    Oh Gott, wie sehr du mir doch aus der Seele sprichst, liebe Nelly.
    Ich denke dasselbe und hab manchmal echt kein Bedürfnis mehr, meinen Twitter-Account zu öffnen, genau wegen solcher Diskussionen. Und wenn, dann ignoriere ich sie, weil es mich mittlerweile nicht weniger interessieren könnte…

    Danke für diesen Beitrag!
    Alles Liebe, Ela

    • Antworten Nelly 3. November 2017 at 3:05

      Vielen Dank für Deinen lieben Kommentar, Ela, der freut mich sehr!
      Und ich freue mich vor allem darüber, dass ich mit meiner Meinung scheinbar gar nicht so alleine dastehe.

      Alles Liebe, Nelly

  • Antworten Annie 24. Oktober 2017 at 11:49

    Ein toller Artikel, Nelly! 💫 Meinen Buchblog betrachte ich als Hobby, das keinen beeindrucken muss außer mich selbst. Wenn dann jemand was Nettes zu sagen hat, freue ich mich umso mehr … und ansonsten habe ich dramaresistente Ploppfolie 😁 Aber es ist so schade, wenn sich mehrere gute Blogs (Hobby oder Profi) über Themen zerfleischen, die man so schön umgehen könnte. Mehr Gelassenheit würde da wirklich gut helfen <3

    • Antworten Nelly 3. November 2017 at 14:15

      Dramaresistente Ploppfolie wäre wirklich mal ein Gedanke wert 😀 Sowas liebe ich ja und wenn sie dann noch hilft, umso besser.

  • Antworten Wiebi 24. Oktober 2017 at 15:44

    Hallo Nelly!

    Ich denke, du sprichst mit deinem Post dem ein oder anderen aus der Seele. Ich darf bislang noch von mir behaupten, nichts von diesem Rosenkrieg mitbekommen zu haben – da bin ich, um ehrlich zu sein, auch mehr als froh drum.
    Auf Spanisch gibt es ein tolles Sprichwort: „Para gustos los colores“. Nun … sinngemäß: Es gibt eben so viele Geschmäcker, wie es Farben gibt. Ich finde das immer wieder passend …

    Liebste Grüße,
    Wiebi

    • Antworten Nelly 3. November 2017 at 16:05

      Hallo Wiebi!
      Was eine schöne Lebensweisheit! Und Du hast recht: sehr passend!

  • Antworten andrea 25. Oktober 2017 at 7:20

    Gelassenheit gilt für alle Blogger. Das Rumhacken auf neue Blogger in allen Fb Gruppen fällt mir besonders auf und danm immer diese Bevormundungen sich nicht unter Wert zu verkaufen oder Kooperationen am besten sein zu lassen. Das ist furchtbar der Konkurrenzkampf.

    Ich lese oft nur still mit.

    Liebe grüße Andrea

    • Antworten Nelly 3. November 2017 at 19:43

      Hey Andrea,
      mir fällt es viel mehr bei Twitter auf. Bei Facebook bekomm ich es meist erst mit, wenn es irgendjemand bei Twitter erwähnt. Allerdings ändert das an der Sache wahrscheinlich nichts. Die Diskussionen sind bestimmt die gleichen…. Meist lese ich dann nicht einmal still mit. Muss man sich schon nicht aufregen.

      Alles Liebe, Nelly

  • Antworten Diana 29. Oktober 2017 at 20:00

    Hallo Nelly,
    ein sehr schöner Beitrag der mir aus der Seele redet.
    Ich finde auch, dass sich viele über Dinge aufregen über die man im realen Leben nicht mal groß nachdenken würde. Und ich finde dann schade, dass sich manch eine Diskussion dann so hochputscht. Das ist ganz furchtbar, denn eigentlich wollen wir doch alle dasselbe und das ist doch wohl Spaß am Bloggen haben und das am besten jeder auf seine eigene Art.
    Liebe Grüße
    Diana von lese-welle.de

    • Antworten Nelly 3. November 2017 at 20:36

      Ja ich denke auch, dass viele Diskussionen einfach viel zu hoch gekocht werden. Leider versteh ich auch nach 3 Jahren als Blogger nicht, warum das jedes Mal so sein muss. Aber wird sich wohl auch nicht ändern….

  • Antworten Kate 31. Oktober 2017 at 16:54

    Hallöchen,
    so ein ähnlicher Beitrag schwebte mir vor ein paar Monaten auch vor, wie du habe ich ihn aber wieder verworfen. Meistens bekomme ich von diesen „Streitereien“ sowieso erst im Nachhinein etwas mit. Gerade ist etwas auf Twitter gewesen, weswegen ich wieder überlege, diesen Beitrag zu schreiben. Dann ist mir eingefallen, dass ich deinen noch zum Lesen gespeichert habe. Deshalb bin ich also hier 🙂

    Ich habe das Gefühl, dass sich die Stimmung bei Buchbloggern sich gerade immer weiter zuspitzt. Ich fand es immer schade, dass ich in der Buchbloggergemeinschaft nicht so richtig Fußfassen kann, aber momentan … momentan fühlt sich das alles einfach komisch an. Ich habe von vielen Diskussionen gehört, die hinter dem Rücken der Beteiligten abliefen und sowas finde ich extrem schade und unangenehm. Ich weiß gar nicht mehr, ob ich zu so einer Gemeinschaft überhaupt gehören möchte. Es sind natürlich nicht alle so, aber wenn man mal so ein komisches Gefühl hat, geht das nicht mehr richtig weg.

    Ich finde deinen Beitrag jedenfalls richtig toll und hoffe, dass ihn sich so einige zu Herzen nehmen!
    Liebste Grüße
    Kate ♥

    • Antworten Nelly 4. November 2017 at 1:17

      Hey liebe Kate!
      Ich weiß, was Du meinst. Als ich anfangen habe und auch lange danach noch, wollte ich unter den Buchbloggern auch „meinen Platz“ haben. Irgendwie will man sich halt doch einen Namen machen und „dazugehören“.
      Aber da kommt eben der von mir genannte Punkt wieder zum Tragen: alle Blogger sind Menschen und man mag nun mal nicht alle Menschen. Und nur um dazuzugehören wollte ich mich auch nicht verstellen.
      Zwischenzeitlich ist es mir eher wichtiger, dass ich mir selbst treu bleibe. Ich muss nicht unbedingt den professionellsten Blog haben, nicht jedem muss mein Design gefallen und auch wenn ich mal ältere Bücher bespreche und nicht jede Neuerscheinung – who cares…. Und ich muss auch nicht jeden Buchblogger mögen.
      Und seither fühle ich mich wohl. Und das ist doch irgendwie das Wichtigste 🙂

      Alles Liebe, Nelly

      • Antworten Kate 5. November 2017 at 15:03

        Liebe Nelly,
        wir haben ja gerade schon darüber gesprochen 🙂 Du hast so Recht damit! Man muss nicht jedem gefallen. Dieser Wunsch nach Zugehörigkeit liegt, glaube ich, in der Natur des Menschen. Aber stimmt, das ist es nicht Wert sich zu verstellen.
        So eine Einstellung wie du hast, ist genau die Richtige. Die habe ich eigentlich auch, aber es gibt so Tage … vielleicht muss man sich regelmäßig ins Gedächtnis rufen, dass man sein eigenes Ding macht und das gut ist 🙂

        Liebste Grüße ♥

  • Antworten Tina 1. November 2017 at 8:46

    Hallo Nelly!
    Ich selbst habe mich bis vor kurzem nur auf meinen Blog konzentriert, wo ich erst eine kleine Anzahl Leser besitze. Da habe ich das Gemecker noch nicht mitbekommen. Jetzt bin ich seit drei Tagen auf Twitter aktiv und ich musste mir schon so viel Kritik an andere Blogger durchlesen, dass ich mir überlegt habe, den Twitter Account gleich wieder zu löschen. Meine Erfahrung ist klein in der Bloggerwelt und wenn man das Gefühl bekommt, man darf ja NIE etwas Kleines falsch machen, dann motiviert das natürlich keineswegs.
    Vielen Dank, dass du diese Thematik angesprochen hast!

    Liebste Grüsse
    Tina

    • Antworten Nelly 4. November 2017 at 14:41

      Hey Tina!
      Lass Dir davon Twitter nicht mies machen. Ich hatte mit diesem Kanal vorher nie richtig zu tun, erst seit ich blogge und ich könnte ohne Twitter zwischenzeitlich gar nicht mehr. Denn Twitter kann auch Spaß machen, ich schwöre 😀

  • Antworten Franzi 1. November 2017 at 11:41

    Ach, vielen Dank für diesen Beitrag liebe Nelly! Du sprichst mir aus der Seele, dass kann ich absolut untersxchreiben!. Es nervt so, jede Woche wieder neue Meckereien und Zickerein zu lesen. Mittlerweile schließ ich Tiwtter und Co sofort, wenn ich seh, es geht wieder los^^.

    Lg

    • Antworten Nelly 5. November 2017 at 5:30

      Ja wenn man sich da nicht unnötig aufregen will, bleibt einem manchmal gar nichts anderes übrig…. echt schade

  • Antworten Zusammenfassung Oktober 12. November 2017 at 20:10

    […] Hallo, ich bin Maike und ich habe Angst! von Maike auf ihrem Blog Kunterbunte Flaschenpost veröffentlicht ist einfach so ehrlich und ich finde es toll, dass sie das ausspricht und ihre Gefühle mit uns geteilt hat. Mareike, die liebe Bücherkrähe, hat einen ganz tollen Beitrag zu den Problemen auf der FBM17 gepostet: Nazis auf der FBM, Blogger gegen Blogger, und was wir tun sollten heißt er und ist wirklich lesenswert. Auch bei Eva-Maria von Schreibtrieb habe ich einen sehr schönen Beitrag zur Buchmesse gefunden. Die Buchmesse: von Vielfalt und Reaktion. Und zum Schluss habe ich über den Blog Angeltearz-liest einen ganz wunderbaren Beitrag für mehr Gelassenheit entdeckt. Zu lesen ist Eine Runde Gelassenheit für alle, bitte! bei Nelly von Nellys Leseecke. […]

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