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Meine Erfahrung mit Skoobe – der eBook Flatrate

Seit einigen Tagen teste ich Skoobe, die eBook Flatrate und heute möchte ich euch ein wenig darüber erzählen. Zwar hatte ich schon vor einiger Zeit von diesem Angebot gehört, dachte aber, ich brauche nicht auch noch eine eBook-Flatrate, da ich ja neben meinem SuB auch noch Zugang zur Onleihe habe. Doch nachdem ich jetzt seit einigen Tagen die App getestet habe, sieht meine Einstellung da ganz anders aus. Denn: nie wieder ohne Skoobe!! Aber Schritt für Schritt….

Was ist Skoobe?

Skoobe ist wie gesagt eine eBook-Flatrate, die es seit 2012 gibt. Besonders gut gefällt mir die Namensgebung der App, denn viele wissen es gar nicht, dass „Skoobe“ rückwärts gelesen „eBooks“ heißt.

Dabei handelt es sich um ein klassisches Flatrate-System: der Nutzer bezahlt einen monatlichen Betrag und kann dafür unbegrenzt viele Bücher ausleihen und lesen. Die unterschiedlichen Preiskategorien unterscheiden sich lediglich durch die Anzahl der nutzbaren Endgeräte und durch die Zeit, welche man die App auch offline nutzen kann.

Was kostet Skoobe?

Der Leser kann zwischen drei Preiskategorien wählen: Skoobe Basic, Skoobe Plus und Skoobe Premium.
skoobe

Und wie gefällt mir Skoobe?

Im folgenden möchte ich euch erzählen, warum mir die App so gut gefällt und warum ich mein Abo nach den 30 Testtagen definitiv verlängern werde. Dabei hab ich einen kleinen Vergleich zwischen der Skoobe-Flatrate und der Onleihe gezogen.

skoobe

Unbegrenzt Bücher

Mit Skoobe könnt ihr jederzeit auf den kompletten Bücherbestand zugreifen. Es gibt kein Leselimit bspw. auf eine bestimmte Anzahl Bücher im Monat. Dies ist unabhängig vom jeweiligen Preissegment. Momentan findet man ca. 120 000 Bücher in der App, aus denen man sich sein Wunschbuch aussuchen kann.

Lesen immer und überall

Die Skoobe-Bücher lassen sich direkt in der App lesen, aber auch nur dort. Dies mag man jetzt als Vor- oder auch als Nachteil empfinden. Die Bücher müssen nicht zuerst auf einen eReader gezogen werden, können allerdings auch nur auf einem Endgerät gelesen werden, bei dem man die App installieren kann, soll heißen: Tablet oder Handy. Da ich momentan noch kein Tablet besitze, lese ich also auf dem Handy und obwohl mich das anfangs abgeschreckt hat, hat sich das zwischenzeitlich in einen positiven Aspekt gewandelt. Denn mein Handy hab ich immer bei mir und wenn man sich mal daran gewöhnt hat, macht sogar das Lesen mit dem Handy Spaß. Wem da der Bildschirm zu klein ist, kann ja jederzeit auf ein Tablet ausweichen.

Bei der Onleihe lässt sich das Buch nur über eine seperate Reader-App öffnen oder eben über Adobe Digital Editions auf den Reader übertragen.

Verschiedene Geräte – gleicher Lesefortschritt

Bereits mit Skoobe Basic lässt sich die App auf zwei verschiedenen Endgeräten nutzen, also beispielsweise auf dem Handy und dem Tablet. Dabei wird der Lesefortschritt, die ausgeliehenen Bücher und die angelegten Listen synchronisiert. Das empfand ich als sehr praktisch.

Keine Wartezeiten

Für mich einer der größten Pluspunkte im Gegensatz zur Onleihe war der Umstand, dass jedes Buch, das ich mir aussuche sofort verfügbar ist. Bei der Onleihe kann jedes Buch immer nur von einem User gelesen werden. Wenn es verliehen ist, kann ich mich vormerken lassen, muss aber warten, bis derjenige, der es momentan liest, zurückgibt. Und auch die Rückgabe erfolgt automatisch, egal ob das Buch fertig gelesen ist oder nicht.
Bei Skoobe kann ich jedes Buch sofort ausleihen und unbegrenzt lange auch lesen. Wann ich es zurückgebe, entscheide ganz alleine ich. Beim Basic-Tarif können bis zu drei Bücher gleichzeitig ausgeliehen werden. Bei der Rückgabe eines Buches wird im Bücherregal dann wieder ein Platz frei.

Die Auswahl

Auch die Auswahl der zur Verfügung stehenden Bücher konnte mich positiv überraschen. Zwar scheint es so, als hätte Skoobe Schwierigkeiten, mit einigen großen deutschen Verlagen Verträge zu schließen, doch im Gegensatz dazu hat Skoobe es auch geschafft, viele namhafte Verlage mit ins Boot zu holen. Zuallererst fällt mir da vor allem Randomhouse ein. Viele Bücher, die ich gesucht habe, konnte ich auch finden, wenn auch nicht alle. Trotzdem finde ich die Auswahl momentan durchaus umfangreich. Jeden Donnerstag werden die neuen Bücher vorgestellt, die der App hinzugefügt wurden. Ich hoffe, der Fluss an neuen Büchern reißt nicht ab.

Im Gegensatz dazu werden bei der Onleihe Bücher aller Verlage angeboten, mich stört momentan allerdings, dass es so scheint, als wäre der Großteil der angebotenen Medien Hörbücher und weniger die eBooks. Dies ist allerdings wieder sehr subjektiv, da ich mit Hörbüchern einfach nicht warm werde.

Mein Fazit

Alles in allem lässt sich zusammenfassen: Wer nichts dagegen hat, ein Buch nach dem Lesen wieder zurückgeben zu müssen, gerne eBooks liest und auch mehr als ein Buch im Monat verschlingt (zwecks Kosten-Nutzen-Faktor), für den sollte Skoobe einen weiteren Blick wert sein. Mich persönlich konnte die App voll und ganz überzeugen und ich bin total verliebt. Mein Abo wird definitiv verlängert und falls ihr Skoobe nun auch testen wollt, dann könnt ihr das tun. Mit dem untenstehende Code könnt ihr Skoobe 30 Tage lang kostenslos testen. Also habt ihr gar nichts zu verlieren.

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Weitere Informationen erhaltet ihr auf der Homepage von Skoobe. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir von euren Erfahrungen mit Skoobe berichten würdet.

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17 Kommentare

  • Antworten Sonja lovinbooks 19. Juni 2015 at 13:28

    Ich liebe Skoobe auch! Die Auswahl ist echt der Hammer und vorallem im Urlaub gibt es einfach nichts besseres. Blöd finde ich nur, dass man die App mit nur wenigen Ebook Reader nutzen kann. Tablets spiegeln immer so doof in der Sonne und sind doch etwas schwerer.. 🙂

    Liebste Grüße

    Sonja

    • Antworten Nelly G. 26. Juni 2015 at 7:06

      Huhu Sonja, mich hat auch die riesen Auswahl überrascht. Aber du hast leider recht. Dass man nur über die App lesen kann ist wirklich schade. Momentan lese ich noch über mein iPhone 5, da ist auch das Display nicht so unglaublich groß…. Und im Sommer dann mit dem Tablet, wenn die Sonne spiegelt, ist auch nicht ideal.
      Mir würde es super gefallen, wenn man die Bücher einfach auf nen herkömmlichen Reader laden könnte.

      Viele liebe Grüße

    • Antworten Unknown 11. Januar 2016 at 17:06

      geht doch mit jedem Reader, der ein offenes Android System besitzt, Z.B. Icarus Illumina oder der neue Tolino…

    • Antworten Nellys Leseecke 14. Januar 2016 at 11:03

      Mein Artikel erschien im Juni 2015, als es den Icarus noch nicht gab. Daher ist er diesbezüglich veraltet.

  • Antworten Kim {Dreaming in Libraries} 19. Juni 2015 at 15:08

    Hey Nelly!
    Danke für deinen Bericht zu Skoobe :-)! Ich persönlich stehe den ganzen Flatrates eher etwas skeptisch gegenüber, weil ich der Meinung bin, dass die Autoren nicht so viel davon haben. Daher kaufe ich meine eBooks bzw. Bücher immer gerne, anstatt sie auszuleihen bzw. in einer Flatrate runterzuladen, damit das Geld auch bei den Autoren ankommt. Ich weiß natürlich nicht, wie genau Skoobe das handhabt, aber bei der Amazon Flatrate müssen, glaube ich, schon eine Menge Bücher eines Autors runtergeladen werden, damit die Autoren von dem Gewinn auch etwas abbekommen. Das heißt aber natürlich nicht, dass ich andere dafür kritisiere, denn das ist nur meine eigene Meinung ;-)! Außerdem lese ich nicht gerne auf dem Handy, das finde ich viel zu anstrengend, da schlafe ich immer bei ein :-D!
    Ganz liebe Grüße
    Kim

    • Antworten Nelly G. 26. Juni 2015 at 7:33

      Huhu Kim,
      das ist natürlich schon ein Problem. Momentan lese ich bei Skoobe auch irgendwie nur die Bücher, die ich sowieso schon auf meinem SuB habe und aber nicht mit rumtragen will. Weil Skoobe verführt natürlich auch dazu, den SuB links liegen zu lassen, daher bin ich da mit mir selbst sehr konsequent.
      Ich könnte auch schwer darauf verzichten, die Bücher nicht mehr ins Regal stellen zu können 😀

      Viele liebe Grüße

  • Antworten Sofia Ma 20. Juni 2015 at 13:18

    Huhu!
    Ich persönlich würde da kein Abo abschließen, vor allem, weil ich nicht so gerne auf dem Handy lese.
    Ich bin da eher oldschool und les am liebsten "echte" Bücher, wenn auch hin und wieder ein ebook. Aber das dann halt auf dem Kindle und nicht auf dem Handy, das finde ich irgendwie doof.. xD
    Dafür würde zwar sprechen, dass man, wie du sagtest, so viele Bücher dort findet und somit unter dem Strich ein bisschen Geld spart, allerdings habe ich hin und wieder Monate, in denen ich kaum zum Lesen komme und somit wäre das für mich dann doch wieder nicht sonderlich lukrativ.
    Ab gesehen davon würde das dann meinem ohnehin schon enorm hohen SuB auch nicht besonders guttun.. 😀

    Dein Post gefällt mir sehr; gut strukturiert, hübsch aufgebaut und sehr informativ. Toll gemacht! 😉

    LG ♥

    • Antworten Nelly G. 26. Juni 2015 at 7:43

      Huhu Sofia, vielen Dank für dein Lob zu meinem Post. Das freut mich natürlich sehr 🙂

      Wenn man, wie du sowieso lieber echte Prints bevorzugt, für den lohnt sich ein Abo sicher nicht. Da kann ich deine Punkte ganz klar nachvollziehen. Momentan lese ich vor allem die Bücher auf meinem Handy, die ich sowieso auf meinem SuB habe und aber nicht mit mir rumschleppen mag. Dafür ist die App wirklich ganz praktisch. Nur auf dem Handy zu lesen kann ich mir aber auch nicht vorstellen.

      Momentan lohnt sich die App für mich ganz klar. Sollte sie es nicht mehr tun, kann ich ja jederzeit kündigen. Mal schauen wie sich das bei mir entwickelt.

      Viele liebe Grüße

  • Antworten lenasbücherwelt 20. Juni 2015 at 14:22

    Liebe Nelly,
    ich bin von Skoobe auch total begeistert und habe dort nun auch schon 2 Trilogien beendet, die mich beide total gepackt haben! 🙂

    • Antworten Nelly G. 26. Juni 2015 at 7:53

      Huhu Lena,
      ja die haben wirklich eine tolle Auswahl. Hab auch schon einige Bücher gelesen, die mir noch in meiner Sammlung gefehlt haben 😀

  • Antworten Anonym 24. Oktober 2015 at 17:45

    Hallo,

    wenn man mal dahinter guckt und sieht wer Skoobe eigentlich macht, der weiß – wenn er nachdenkt, was die Macher möchten. Das-ist-doch-nett-Mäntelchen funktioniert in der Geizgesellschaft hervorragend und darauf setzen die Macher.
    Skoobe ist nicht gut für die Self-Publisher die ohnehin ihre Werke für kleines Geld anbieten – mit Skoobe verdienen nur einige wenige Geld, und die werden von den Machern schnell weggekauft, während es sich für die breite Masse an Self-Publishern schnell nicht mehr lohnt.
    Die Macher wollen keine Vielfalt bieten – auf die Dauer wollen sie die Vielfalt ersticken, dann sie haben das Geld um vieles sehr preiswert auf den Markt zu geben. Der kleine Self-Publisher allerdings gibt dann auf – zumindest wird damit gerechnet, denn die großen haben Angst auf Dauer ihre Macht zu verlieren und wenn dann noch Amazon mit Goodreads und eigenem Verlag auf den deutschen Markt drängt wollen sie jetzt schon Front machen. Ist das nicht vielleicht die andere Seite der Medaille. Man sollte zumindest mal darüber nachdenken! Ich bezahle lieber weiterhin zwischen 0,99 € und 5,00 € für ein gutes E-Book und unterstütze die Self-Publisher als Großkonzernen die Macht zu überlassen die sie schon viel zu lange Missbraucht haben.

    • Antworten Nelly G. 24. Oktober 2015 at 19:04

      Hallo,
      natürlich haben Flatrates, egal ob für Bücher oder Filme, immer auch ihre negativen Seiten. Die Selfpublisher haben es schwer, mit Skoobe oder ohne. Das ist gar keine Frage.
      Allerdings finden sich weder bei Skoobe noch bei der Onleihe viele Selfpublisher, daher bleibt einem in dieser Hinsicht ja nichts anderes übrig, als das Buch auch zu kaufen. Bei Skoobe finden sich ja vor allem Verlagsbücher.
      Bei mir persönlich kommt hinzu, dass ich meine Bücher gerne im Regal stehen habe, allerdings zwischenzeitlich viel lieber eBooks lese. Daher nutze ich Skoobe vor allem dafür, die Bücher, die ich bereits als Print besitze, als eBook zu lesen. EBooks kaufen tue ich sehr sehr selten. Wenn dann eben die Printausgabe.

      Da sich allerdings wie gesagt kaum Selfpublisher bei Skoobe finden, kann ich die Kritik nicht ganz nachvollziehen.

  • Antworten Anonym 10. Dezember 2015 at 1:12

    Als Autorin mag ich skoobe überhaupt nicht, denn es ist ein Witz, was dabei für viel Arbeit und Einsatz rüberkommt. Da meine E-Books ohnehin preisgündtig eingestellt sind, reden wir hier von ca 20 bis 40 Cent pro Buch. Das frustriert dann schon …

  • Antworten Anonym 14. Januar 2016 at 14:01

    Hallo, ich finde Skoobe klasse. Zum einen lese ich sehr viel und bin finanziell irgendwann an meine Grenzen gestoßen. Auch hatte ich ein Platzproblem mit all den Büchern.
    Habe zunächst mit Onleihe begonnen, was mir aber aus verschiedenen Gründen nicht besonders gefallen hat. Ewig zu warten, bevor das Buch "frei" wird, war nicht mein Ding.
    Als ich dann Skoobe entdeckt habe, war meine (Lese-)Welt wieder in Ordnung. Die Auswahl ist ok. Klar gibt es Autoren, die man dort nicht findet, dann gönne ich mir eben mal wieder ein gekauftes ebook.
    Auf meinem iPhone 6S habe ich ein ausreichend großes Display und quasi die Leihbücherei in der Handtasche.
    Und für die Urlaubsreise muss ich nicht mehr das Gewicht von mehreren Büchern einplanen sondern habe mehr Platz für Schuhe 😉
    Coole Sache!

    • Antworten Nellys Leseecke 15. Januar 2016 at 12:41

      Hallo,
      vielen Dank für deinen Kommentar.

      Mir geht es ähnlich wie dir, vor allem was die Onleihe angeht. Die ewige Warterei ging mir auch sehr auf die Nerven, gerade bei sehr aktuellen Büchern, auf denen schon 5 weitere Vormerkungen drauf sind. Da wartet man schon locker mal drei Monate, bis man das Buch auch lesen kann. Auch finde ich zwar die Auswahl an Hörbüchern echt umfangreich, aber bei den Büchern an sich fehlen mir doch einige große Namen.

      Auch den Umstand mit dem Geld und dem Platz kann ich unglaublich gut nachvollziehen. Bei mir Platz die Wohnung auch fast aus allen Nähten. Aber gerade in Zeiten von Rebuy, Medimops, eBay und co. kann ich einfach immer schlecht widerstehen.

      Hinzu kommt, dass ich gerne mal Bücher, die ich zwar als Printausgabe besitze, zwischenzeitlich viel lieber als eBook lese (schon allein deshalb, weil ich keine Lust habe, ein dickes HC mit mir rumzuschleppen).

      Alles Liebe, Nelly

  • Antworten Tina K. 27. Februar 2016 at 0:02

    Hallo Nelly,

    toller Beitrag über Skoobe.
    Das mit dem Namen habe ich wirklich nicht gecheket *.*
    Mich stört die Wartezeit bei der Onleihe eigentlich nicht, da es genug andere Bücher gibt, die ich dazwischen lesen könnte.
    Ich persönlich halte von EBook-Flatrate nicht sehr viel, vermutlich kommt es daher, dass es sich bei mir nicht auszahlen würde. Dafür besitze ich viel zu viele Ungelesene und die wollen auch bald gelesen werden.

    Alles Liebe,
    Ti(a)na

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